Mitarbeit am Projekt

Wie kann ich mich am MEROS-Monitoring beteiligen?

a)      Sie kontrollieren bereits seit einigen Jahren auf einer abgegrenzten Fläche (z.B. einer Gemeinde, einem größeren Waldgebiet mit Feldflur usw.) den Bestand von einer oder mehreren Greifvogel- oder/und Eulenarten. Eventuell kontrollieren Sie auch den Bruterfolg.
oder
b)      seit einiger Zeit beringen sie Greifvögel oder Eulen auf einer bestimmten Fläche. Sie wissen eventuell auch über Brutpaare ohne Bruterfolg Bescheid.
oder
c)      Sie haben auf einer fest definierten Fläche (z.B. einem Landkreis) viele Brutkästen aufgehängt (z.B. für Schleiereule oder Steinkauz) und haben einen genauen Überblick, wann in welchen Kästen eine Brut (eventuell mit Kenntnis der Anzahl ausgeflogener Jungvögel) stattfand.
oder
d)      Sie waren früher aktiv (wie in a, b und/oder c beschrieben) und möchten die älteren Angaben zum Vergleich mit aktuellen Untersuchungen einbringen.


Dann
  • füllen Sie bitte einmal den Bogen A ("Gebietsbogen") und für jedes Jahr einen Bogen B ("Erfassungsbogen") aus. Die Bögen können Sie auch in Papierform bei uns anfordern oder hier als Excel-Datei downloaden: Bogen_A.xls und Bogen_B.xls
 
Wenn Sie Zweifel haben, ob Ihre Fläche für das MEROS-Monitoring geeignet ist, bitten wir um kurze Vorstellung Ihres Gebiets und Ihrer Aktivitäten per Brief oder E-Mail. Gemeinsam werden wir das weitere Vorgehen entscheiden.
 
 
 
e)      Sie sind bisher noch nicht regelmäßig auf einer Fläche aktiv, wollen sich aber gern beteiligen. Sie gehen davon aus, mindestens in den nächsten 2 bis 3 Jahren die Zeit dafür zu finden.


Dann
  • suchen wir gemeinsam mit Ihnen eine Fläche heraus, die Sie in Zukunft bearbeiten können. Dabei werden Ihre persönlichen Präferenzen und die Eignung Ihrer Ergebnisse für unser Gemeinschaftswerk aufeinander abgestimmt.
Durch die Bearbeitung einer Fläche durch mehrere Personen kann:
  • der zeitweise Ausfall von einem Bearbeiter besser kompensiert,
  • eine größere Fläche einfacher bearbeitet und
  • Naturerlebnis und Freude geteilt werden.
Wie groß sollte die Kontrollfläche sein?
So groß wie möglich! Aber: Die Größe der Kontrollfläche hängt von der Landschaftsstruktur, den zu bearbeitenden Arten und der von Ihnen zu Verfügung stehenden Zeit ab. Die Fläche sollte so groß sein, dass Sie diese in guter Qualität über mehrere Jahre bearbeiten können. Es nützt nichts, sich im ersten Jahr mit einer zu groß gewählten Fläche abzumühen, diese aber in den folgenden Jahren nicht mehr mit der gleichen Qualität bearbeiten zu können. Jedoch ist es auch nicht sinnvoll, zuerst eine kleine Kontrollfläche zu bearbeiten und diese von Jahr zu Jahr zu vergrößern. Wollen Sie nur eine Art bearbeiten, so wählen Sie die Fläche sicher etwas größer (z.B. 100 km²), bearbeiten Sie alle 24 Arten, so ist eine Fläche von 80 km² für eine Einzelperson kaum zu schaffen. Flächen unter 15 km² nehmen wir nur in Ausnahmefällen auf.
Es kommt nicht darauf an Gebiete zu bearbeiten, in denen möglichst viele Brutpaare vorkommen. Dies verfälscht die Statistik! Wichtiger ist es, für den jeweiligen Landschaftsraum repräsentative Flächen zu wählen.
In Deutschland haben sich Messtischblätter bzw. Kartenblätter der TK-25 zur Bearbeitung bewährt. Eine Fläche von ca. 125 km² ist kaum von einem Feldornithologen allein in ausreichender Qualität zu bearbeiten. Suchen Sie sich daher Verbündete! Bitte unterschätzen Sie nicht die benötigte Zeit für eine solide Untersuchung!
 
Qualität und Vergleichbarkeit ist uns wichtiger als Quantität!
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